Outdoor Zelte im Vergleich

Was sind eigentlich die Bestandteile eines Zeltes?

Ein Outdoor Zelt besteht aus mehreren Teilen:
  • Das Außenzelt
    Das Außenzelt schützt gegen Regen und Wind. Neben dem Material spielt deswegen die Qualität der Nähte eine große Rolle. Die Nähte sind meistens entweder verklebt oder verschweißt. Zusätzlich sollten Sie gegebenefalls mit Nahtdichter, Imprägnierspray oder Tape abdichten. Optimal ist es, wenn Ihr Zelt eine sogenannte „Doppelkappnaht“ aufweist.
  • Das Innenzelt
    Während die Außenzelte vor Wind und Wetter schützen, sollen die Innenzelte „atmen“ können, damit die Feuchtigkeit von innen nach außen gelangen kann und erst am Außenzelt kondensiert. Zusätzlich bieten sie Schutz vor Moskitos und anderen Insekten. Bei vielen Zelten sind Innen- und Außenzelt miteinander verbunden, damit sie sich leichter aufstellen lassen. Wo dies nicht der Fall ist, lässt sich das Innenzelt gerade in warmen Regionen häufig auch ohne Außenzelt verwenden.
  • Das Gestänge
    Ein gutes Gestänge kostet viel Geld, deshalb sparen hier viele Hersteller und verwenden Fiberglas. Dieses Material kann aber durch Witterungseinflüsse spröde werden und dann leicht brechen. Am besten eignen sich daher Alugestänge. Bei Alu können sich die Legierungen unterscheiden (je nach Qualität z.B. T4 oder T6). Eloxierte Stangen haben keinen Abrieb, so dass Verschmutzungen geringer sind. Gummikordeln zwischen den einzelnen Stangen erleichtern den Aufbau und verhindern, dass Teile verloren gehen. Trotzdem sollten bei guten Zelten 1-2 Ersatzhülsen beiliegen. Je nach Zelt wird das Gestänge durch Kanäle am Außenzelt oder durch Clips am Innen- oder Außenzelt geführt.
  • Der Boden
    Der Boden Ihres Outdoor Zeltes muss vor allem eines sein: dicht. Ob ein Material dicht ist, hängt vor allem vom Wasserdruck ab. Dieser ist beim Zeltboden deutlich höher als beim Außenzelt, z.B. bei punktuellen Belastungen wie beim Stehen oder Knien im Zelt. Markenzelte sollten solche Belastungen normalerweise aushalten – wenn Sie sich ein günstigeres Zelt zulegen möchten, können zusätzlich untergelegte Planen eine Hilfe sein. Auch hier spielt natürlich die Qualität der Nähte eine große Rolle.
  • Das Abspannen
    Gerade bei viel Wind ist nicht nur das Gestänge, sondern vor allem die Abspannung einer großen Belastung ausgesetzt. Wenn Sie also planen, unter solchen Bedingungen zu zelten, dann sollten die Abspannpunkte z.B. durch verstärkte Dreiecke zusätzlich gesichert sein.
  • Die Heringe
    Auch bei den Heringen wird häufig gerne gespart – obwohl man sich vor einer Outdoor Tour immer überlegen sollte, auf welchem Untergrund Sie Ihr Zelt aufstellen werden. Optimale Heringe für sandigen Boden sehen ganz anders aus als für festen Lehm oder gar Geröll. Informieren Sie sich also vor Ihrer Fahrt auch in dieser Hinsicht und testen Sie die beiliegenden Heringe vor dem Start
  • Die Lüfter
    Lüfter sollen die Bildung von Kondenswasser möglichst weitgehend verhindern. Für den Fall, dass es richtig kalt wird, sollten sie sich aber auch von innen verschließen lassen.
  • Die Apsiden
    Die Vorräume in den Zelten sollen vor allem das Gepäck aufnehmen, dienen aber auch als „Trockenraum“ z.B. für nasse Schuhe. Zusätzlich eignen sie sich auch zum Kochen bei schlechten Wetter. Gerade wenn es bei Regen nicht kalt ist, helfen weit vorgezogene Apsiden auch beim Lüften, ohne das es im Innenzelt nass wird.


<< Outdoor Zelte

Impressum