Outdoor Zelte im Vergleich

Heringe: Die Verankerung im Boden

Um die Abspannung im Boden zu befestigen, werden Verankerungsstifte benötigt. Diese werden Heringe genannt. Laut Wikipedia ist die Namensgebung immer noch ungeklärt: Die einen sagen, die Form erinnere an Heringe, andere verweisen auf das lateinische „haerere“ für „hängen“. Aus letzterem Grund wird das Wort wohl häufig auch als „Häring“ geschrieben.

Heringe unterscheiden sich vor allem durch Form, Material und Länge.

Gebräuchlichste Hering-Formen:

  • V-Form: V-Fomen sind die Allrounder unter den Heringen. Die meisten mitgelieferten Heringe haben diese Form. Sie eignen sich für normale Erdböden. Das V dient der Stabilisierung. Für besonders weiche Böden wie Sand oder Schnee werden besonders breite Versionen verwendet, die zum Teil auch eher an ein U erinnern mit weiter ausladenden Flügeln an den Rändern.
  • Rund-Form: Heringe mit einem runden Querschnitt werden häufig auch als Zeltnägel bezeichnet. Sie eignen sich für besonders harte Böden wie zum Beispiel Felsen oder Eis. Für weicheren Boden ist die Verankerungsfläche bei größeren Belastungen zu klein, so dass der Hering aus dem Boden gezogen wird. Etwas besser ist die Stabilität, wenn der Hering als „Korkenzieher“ geformt ist und in den Boden gedreht wird – allerdings keine besonders platzsparende Form.



Verwendete Hering-Materialien:

  • Alu: Dies ist für viele das Standard-Material: Leicht und trotzdem einigermaßen robust. Bei harten Böden sollte man trotzdem aufpassen: Wenn man mit Hammer oder Stein am Werk ist und auf einen Felsen oder ähnliches trifft, dann ist schnell ein Knick im Hering – und an dieser Stelle wird er sich immer wieder verbiegen. Wenn man also beim hämmern Widerstand spürt, sollte man lieber ein Stückchen entfernt neu ansetzen. Für hochwertige Zeltnägel in Rund-Form werden auch speziell gehärtete Aluminiumlegierungen eingesetzt, die bei hoher Stabilität trotzdem leicht sind.
  • Stahl: Stahl ist die günstigere (und damit schwerere) Alternative für Zeltnägel. Für viele Sandheringe wird auch Stahlblech verwendet, um auf eine große Fläche zu kommen.
  • Kunststoff: Dies ist sicherlich die günstigste und am wenigsten stabile Alternative, die höchstens für das Wochenend-Zelten bei wenig Belastung auf unkomplizierten Böden verwendet werden sollte.

Hering-Länge:

Heringe gibt es natürlich in allen möglichen Längen, je nach Boden, Größe des Zeltes und Belastung durch das voraussichtliche Wetter. Als Standard-Hering sollten 20 cm eingesetzt werden, viele Felsnägel sind allerdings auch kürzer, Sandheringe andersherum häufig länger.

Tipps für den Zelt-Aufbau mit Heringen:

Heringe sollten idealerweise in einem Winkel von 45 Grad in den Boden getrieben werden. Die Abspannung sollte dann einen Winkel von 90 Grad bilden. Die Abspannung sollte wegen der Hebelwirkung immer möglichst dicht am Boden befestigt werden – auch wenn der Hering nicht vollständig in den Boden getrieben werden kann. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob die Heringe im Boden ausreichend befestigt sind, zum Beispiel bei drohendem Sturm, lassen sich die Heringe zusätzlich durch große Steine beschweren. Es lohnt sich, die Heringe beim Einpacken einmal durchzuzählen!

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