Outdoor Zelte im Vergleich

Was sagt die Wassersäule aus und wie wichtig ist sie?

Die Wassersäule ist ein Maß für den Grad der Wasserdichtigkeit. Bei der Dichtigkeit gibt es nämlich kein einfaches „dicht“ oder „undicht“, sondern es kommt auf den Wasserdruck an, den ein Outdoor Zelt aushält, ohne das Wasser durchzulassen. Da Wasser ein Gewicht hat und natürlich mehr Wasser auch mehr Gewicht, lässt sich der Wasserdruck über die Höhe der Wassersäule ausdrücken, die auf auf dem Material „stehen“ kann.

In der Praxis kann der Druck natürlich auf unterschiedliche Arten erzeugt werden, beispielsweise auch von innen: Auch wenn man im Zelt auf nassem Untergrund kniet, wird Feuchtigkeit gegen das Material gepresst. Je schwerer der Zeltende, desto größer der Druck (bei gleicher Fläche). Und je punktueller die Fläche (Knie versus Rücken), desto größer der Druck (bei gleichem Gewicht).

Da dieser Druck von innen häufig höher ist als die Regentropfen von außen, ist die mögliche maximale Wassersäule in der Regel bei den Zeltböden größer als auf dem Außenzelt. Außerdem schwören viele auf zusätzliche Zeltböden zum Unterlegen, um die Dichtigkeit zu erhöhen.

Natürlich gibt es in Deutschland auch zu diesem Thema eine Norm: Von Wasserdichtigkeit darf ab einer Wassersäule von 1.500 mm gesprochen werden. Dieses Kriterium erfüllen mittlerweile die meisten Zelte. Zelte unterhalb dieses Wertes nennt man wasserabweisend. Wenn man sich die Beschreibungen von Zelten durchliest, ist die Wassersäule eine wichtiges Kriterium – in der Regel werden dabei zwei Werte angegeben: Zeltboden (höherer Wert) und Außenzelt (niedrigerer Wert).

Jetzt natürlich die wichtigste Frage: Wie wasserdicht gemessen an der Wassersäule sollte ein Outdoor Zelt denn jetzt sein? Und genauso natürlich ist eine einfache Antwort auf die Frage nicht möglich. Denn:



  • Erstens kommt es natürlich entscheidend auf die Verwendung drauf an. Soll überhaupt in regenreichen Gebieten gezeltet werden? Wenn nicht, investiert man vielleicht lieber in andere Aspekte seines Zeltes.
  • Zweitens liest man häufiger, dass die Messungen unterschiedlich „vorsichtig“ vorgenommen werden können. Hundertprozentig für bahre Münze sollten die Angaben also nicht genommen werden.
  • Drittens und wahrscheinlich am wichtigsten: Die Wasserdichtigkeit hängt vor allem von der Beschichtung des Materials ab. Diese Beschichtungen können unterschiedlich langlebig sein. Entscheidend ist damit nicht nur die mögliche Wassersäule am Tag des Kaufes, sondern auch noch nach 10 Jahren. Bei einem Zelt für 50,- € muss man daher sehr vorsichtig sein, selbst wenn eine Wassersäule von 10.000 mm für den Zeltboden angegeben wird. Unter Umständen hat man mehr und vor allem länger Freude an zum Beispiel 5.000 mm eines Qualitätsanbieters.
Richtwerte sind daher relativ wenig aussagekräftig: Für das Außenzelt ist alles über 1.500 mm für normale Touren mit dem einen oder anderen Regenguss vollkommen ausreichend, wenn dabei die Qualität stimmt. Für den Boden können 5.000 mm sehr gut ausreichend sein, wobei man hier im Zweifel besser eine zusätzliche Alu-Plane für alle Fälle mitnimmt.

Und in diesen Shops finden Sie Zelte mit Angaben zur Wassersäule:

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