 |
Was ist ein Geodät?
Eigentlich ist ein Geodät ein Fachmann der Geodäsie, mit anderen Worten ein Landvermesser oder ein Vermessungsingenieur. Im Zusammenhang mit Outdoor Zelten ist ein Geodät ein weiterer Zelttyp neben Tunnelzelten und Kuppelzelten.
Bauweise eines Geodät:
Landvermesser haben die allgemeine Aufgabe, die Erdkugel geometrisch zu erfassen und in geeigneter Form darzustellen, zum Beispiel als Globus. Hier versteht man die Namensgebung dieses Zelttyps: Ein Geodät ist eine Kuppelkonstruktion, bei der die Außenfläche über Gestängebögen möglichst optimal in einzelne Dreieckflächen aufgeteilt wird. Damit ist ein Geodät eine Sonderform der Kuppelzelte, die in der Regel aus zwei Bögen und damit vier Dreiecksflächen bestehen.
Bei Geodätischen Konstruktionen werden mindestens drei und selten mehr als sechs Geständebögen eingesetzt. Ein typisches geodätisches Zelt besteht dabei aus vier Bögen, von denen zwei in klassischer Kuppelform angeordnet sind und die zwei anderen die Hauptbögen jeweils seitlich kreuzen. Ein fünfter Bogen wird häufig eingesetzt, um die Apsis aufzuspannen.
Ein Geodät hat folgende Vorteile:
- Wichtigster Vorteil: Ein Geodät ist besonders stabil gegen Wind und Schnee.
- Die Zelte sind wie alle Kuppelzelte in der Regel freistehend.
Ein Geodät hat folgende Nachteile:
- Durch die Zahl der Bögen und häufig auch durch die Qualität der Materialien sind Geodäte relativ schwer.
- Ein Geodät erfordert mehr Zeit beim Aufbau.
- Wie bei allen Kuppelzelten ist auch bei einem Geodät die Ausnutzung des Innenraums nicht optimal.
Verwendung von Geodät Zelten:
Geodätische Konstruktionen werden überall dort eingesetzt, wo besondere Stabilität gefordert ist. Das kann sowohl Belastung durch Schnee im Gebirge als auch durch starken Wind aus wechselnden Richtungen in der Ebene sein. Auch bei besonders harten Böden besitzt dieser Zelttyp Vorteile, weil er gerade bei wenig Wind mit wenig Abspannung auskommt.
<< Startseite
|
 |
|
|