Outdoor Zelte im Vergleich

... und los geht’s

Und was sollten Sie im Blick behalten, bevor es wirklich los geht?

Bevor es los geht:


  • Bauen Sie Ihr Outdoor Zelt mindestens einmal zu Hause auf. Prüfen Sie, ob alle Teile komplett sind. Machen Sie sich mit der Konstruktion vertraut – schließlich könnte es auf Ihrer Tour am ersten Abend regnen und dann soll es schnell gehen.
  • Informieren Sie sich über die Bodenbeschaffenheit vor Ort und sorgen Sie dafür, dass sie dafür passende Heringe zur Verfügung haben.
  • Denken Sie an Ersatzteile, wie z.B. Heringe, Abspannschnüre und Flickzeug.
  • Imprägnieren Sie die Nähte mit Spray oder kleben es mit zusätzlichem Tape ab.
  • Nicht nur das Zelt gehört zum Zelten: Lesen Sie weitere Pack-Tipps und machen Sie sich Gedanken über Outdoor Rezepte.

Beim Aufbau Ihres Outdoor Zeltes:


  • Bei Regen ist es wichtig, dass nicht auch noch Feuchtigkeit von unten eindringt. Vermeiden Sie daher feuchte Mulden, in denen Wasser zusammenlaufen kann. Auch dickes Moos ist zwar gemütlich, aber eben auch lange nass. Und achten Sie darauf, dass Sie Ihr Zelt nicht an abschüssigen Stellen aufbauen, an denen Wasser herunter fließen könnte. Bäume können zwar bei beginnendem Regen eine zeitlang schützen, dafür tropft es noch, auch wenn schon lange wieder die Sonne scheint.
  • Bei Wind ist die Abspannung besonders wichtig. Spannen Sie regelmäßig nach und beschweren Sie notfalls die Heringe zusätzlich mit Steinen. Je nach Outdoor Zelt Typ spielt auch die Position des Zeltes zum Wind eine große Rolle. Der Eingang sollte immer auf der dem Wind abgewandten Seite liegen. Befestigen Sie Ihr Outdoor Zelt zunächst auf der dem Wind zugewandten Seite, damit es nicht wegfliegen kann, richten das Zelt dann auf, ziehen die Abspannleinen schnell fest und befestigen dann die Heringe auf der Leeseite.
  • Auch Ihre Kochstelle sollten Sie auf der windabgewandten Seite des Zeltes einrichten, damit Ihr Outdoor Zelt nicht durch Funken beschädigt wird.
  • Bei Gewitter sollten Sie wegen der Blitzgefahr nicht oben auf einem Hügel oder in der Nähe eines hohen Baumes zelten.
  • Suchen Sie sich nicht nur wegen Ihrer persönlichen Bequemlichkeit einen weichen Untergrund. Auch der Boden Ihres Zeltes leidet bei spitzen Gegenständen oder hervorstehenden Wurzeln. Befreien Sie Ihren Zeltplatz daher von Steinen und füllen Sie Löcher mit Sand oder Kieseln.

Nach Ihrer Tour:


  • Achten Sie beim zusammenpacken darauf, dass das Outdoor Zelt nicht durch die Heringe und andere spitze Gegenstände beschädigt wird. Am besten die Heringe immer getrennt von dem Stoff einpacken!
  • Reinigen Sie Ihr Zelt nur mit Bürste und klarem Wasser und verwenden Sie keine Reinigungsmittel.
  • Reparieren Sie Risse und Löcher schnellstmöglich, da sie gerade bei Wind sonst schnell größer werden können. Kleinere Schäden können mit etwas Klebstoff ausbessern, größere sollten mit Zeltstoff oder Flickzeug behoben werden. Dabei sollten die Flicken immer von innen angebracht werden und nach der Reparatur gut imprägniert werden.
  • Und das wichtigste: Lagern Sie Ihr Zelt nie feucht! Ideal ist es natürlich, wenn Sie Ihr Outdoor Zelt direkt trocken abbauen können. Selbst wenn das möglich ist, sollten Sie Ihr Zelt zu Hause sofort zum Lüften und Trocknen aufhängen.

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